Wettsteuer einfach erklärt

Wettsteuer einfach erklärt

Einfach erklärt: Die Auswirkungen der Wettsteuer anhand eines Beispiels

 

Wer bis jetzt noch nicht so ganz durch die korrekte Berechnung der Wettsteuer durchgestiegen ist, kann sich den Überblick anhand eines Beispiels ganz einfach verschaffen. Angenommen, es wird ein Einsatz von 100 Euro auf eine Quote von 2,00 oder höher platziert. Würde es sich um einen Buchmacher ohne Abzug einer Wettsteuer handeln, würdet ihr im Erfolgsfall einen Gewinn von 200 Euro auf euer Konto überwiesen bekommen. Bei einem Wettanbieter mit Steuer wiederum fallen nun die fünf Prozent Abgaben an, die entweder bereits beim Einsatz oder aber im Gewinnfall abgezogen werden. Sollte die Steuer direkt beim Einsatz fällig werden, würde aus eurem eigentlichen Einsatz von 100 Euro ein Betrag von 95 Euro werden – denn fünf Prozent von 100 Euro sind fünf Euro. Bedeutet im Umkehrschluss also auch, dass euer Gewinn jetzt nur noch 190 Euro anstatt 200 Euro betragen würde.

 

Wird die Wettsteuer im Gewinnfall abgezogen, sieht es ähnlich aus. Hier platziert ihr nun zwar eure gesamten 100 Euro auf die Quote von 2,00, müsst aber im Erfolgsfall von den 200 Euro Gewinn noch fünf Prozent abziehen. Das sind zehn Euro, so dass ihr auch auf diesem Wege wieder bei den 190 Euro landet. Vor- oder Nachteile gibt es auf den ersten Blick also nicht. Allerdings zeigt die Praxis, dass sich einige Buchmacher für einen sehr kundenfreundlichen Weg entschieden haben. In diesem Fall muss die Steuer nicht nur nicht beim Einsatz gezahlt werden, sondern auch nicht bei einer verlorenen Wette. Somit müsst ihr den Abzug der Steuer nur dann befürchten, wenn ihr mit eurem Wettschein erfolgreich wart.

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